Montag, 3. November 2014

Rabbit?


Das der Golf in den USA auf den Namen „Rabbit“ hört, dürfte den meisten VW-Fans bekannt sein. Doch warum sich VW für die Namensänderung entschied, ist nur den wenigsten bekannt. Wir klären euch auf!
Der Grund ist ganz einfach. In den Staaten ist der Ölkonzern „Gulf“, den man in europäischen Breitengraten vor allem durch die Hellblau/Orange lackierten Rennautos kennt, sehr bekannt. Und da „Golf“ und „Gulf“ sehr ähnlich klingen, taufte man den „Golf“ ganz einfach in „Rabbit“ (dt. Hase) um, da die Wolfsburger die Verwechslungsgefahr als zu groß erachteten.

Die ersten Rabbits wurden noch in Deutschland, genauer gesagt in Emden gebaut. Diese Modelle erkennt man noch prima an den typischen runden Scheinwerfern. Weitere Merkmale der US-Version sind die großen Stoßstangen, die kleine Auffahrunfälle nahezu unbeschadet überstehen und die charismatischen Seitenmarkierungsleuchten.

Im April 1978 lief dann der erste Rabbit vom Band, der auch komplett in den USA produziert wurde. VW errichtete ein Werk in Westmoreland, Pennsylvania. Die dort gebauten Modelle erkennt man sofort an den eckigen Scheinwerfern, die es in dieser Form in Europa nicht gab.

(Die Rabbits, die noch in Deutschland produziert wurden, erkennt man an den runden Scheinwerfern)





(Die in den USA produzierten Rabbits erhielten dann eckige Scheinwerfer.
Das hier gezeigt Modell ist der erste Rabbit überhaupt, der in den Statten vom Band lief)

Donnerstag, 16. Oktober 2014

27.10.1976 - Der Golf wird Millionär

Am 27. Oktober 1976 lief der millionste Golf vom Band - 31 Monate nach Produktionsstart. Eine beeindruckende Zahl. Vor allem, wenn man sich bewusst macht, dass der Käfer und der Bus gemeinsam beinahe zehn Jahre benötigten, um auf die selbe Zahl zu kommen!
Der hier gezeigte Ier ist genau der millionste Golf. Ganz ehrlich, wer hätte dieses Modell nicht gerne in der heimischen Garage?



Dienstag, 14. Oktober 2014

30.514 km in 94 Tagen

Die beiden hier gezeigten Exemplare des Golf I wurden im Juli 1974 ausgeliefert und gehören somit zu den ältesten, noch existierenden Golf I.
Vom Band liefen beide mit dem 1.5 Liter Vergaser-Motor mit 70 PS. Die beiden gingen im Herbst 1974 auf eine 94-tägige, 30.514 Kilometer lange Reise von Alaska nach Feuerland. Auf dieser Reise konnte der neue Golf zum ersten Mal beweisen, was er alles verkraftet. Denn die beiden haben extreme Temperaturunterschiede, Geröllwüsten und einige weitere Materialmordende Strapazen mit Bravur überstanden.